{"id":2067,"date":"2026-05-20T16:08:38","date_gmt":"2026-05-20T14:08:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.finance-watch.org\/dasblog\/?p=2067"},"modified":"2026-05-20T16:09:33","modified_gmt":"2026-05-20T14:09:33","slug":"es-geht-um-mehr-als-banken-wo-liegen-die-risiken-im-heutigen-finanzsystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.finance-watch.org\/dasblog\/es-geht-um-mehr-als-banken-wo-liegen-die-risiken-im-heutigen-finanzsystem\/","title":{"rendered":"Es geht um mehr als Banken. Wo liegen die Risiken im heutigen Finanzsystem?"},"content":{"rendered":"<h4>Traditionell lie\u00df sich das Finanzwesen so beschreiben, dass Banken Spareinlagen entgegennehmen und Kredite vergeben, die \u00fcber ihre Laufzeit in den B\u00fcchern der Bank verbleiben. Diese Darstellung erfasst das heutige System jedoch nicht mehr in G\u00e4nze.<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2068\" src=\"https:\/\/www.finance-watch.org\/dasblog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Screenshot-2026-05-20-155924-480x187.png\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/www.finance-watch.org\/dasblog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Screenshot-2026-05-20-155924-480x187.png 480w, https:\/\/www.finance-watch.org\/dasblog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Screenshot-2026-05-20-155924-1024x398.png 1024w, https:\/\/www.finance-watch.org\/dasblog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Screenshot-2026-05-20-155924-200x78.png 200w, https:\/\/www.finance-watch.org\/dasblog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Screenshot-2026-05-20-155924-768x299.png 768w, https:\/\/www.finance-watch.org\/dasblog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Screenshot-2026-05-20-155924-1536x597.png 1536w, https:\/\/www.finance-watch.org\/dasblog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Screenshot-2026-05-20-155924-252x98.png 252w, https:\/\/www.finance-watch.org\/dasblog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Screenshot-2026-05-20-155924.png 1689w\" sizes=\"auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/p>\n<p>Das moderne Finanzwesen ist zunehmend durch Transaktionen zwischen Finanzinstituten gepr\u00e4gt. Diese Akteure \u2013 beispielsweise Rentenfonds, Geldmarktfonds, Verm\u00f6gensverwalter und Banken \u2013 sind durch stetige Fl\u00fcsse von Geld, Verm\u00f6genswerten sowie kurz- und langfristigen Zahlungsversprechen miteinander verbunden. Komplexe Transaktionsstr\u00f6me erm\u00f6glichen eine schnelle Beschaffung und R\u00fcckzahlung liquider Mittel.<\/p>\n<p>Dieses System mag unter normalen Umst\u00e4nden effizient erscheinen, doch es setzt st\u00e4ndige Bewegung sowie Vertrauen voraus. Wenn Kreditnehmer ihre Kredite nicht zur\u00fcckzahlen und Kreditgeber keine neuen Kredite vergeben, dann \u00fcbermitteln Finanzinstitute einander statt finanzieller Mittel finanziellen Stress und das gesamte System ger\u00e4t ins Wanken.<\/p>\n<h4><b>Dieses Zusammenspiel l\u00e4sst sich gut anhand des Weges eines Verm\u00f6genswertes, zum Beispiel einer Staatsanleihe, durch das System veranschaulichen.<\/b><\/h4>\n<p>Ein Staat muss \u00f6ffentliche Dienstleistungen wie das Bildungs- und Gesundheitswesen finanzieren. Da er nicht \u00fcber die erforderlichen Mittel verf\u00fcgt, nimmt er durch Ausgabe einer Anleihe Kapital von Anlegern auf. Diese sichere, verl\u00e4ssliche Anlagem\u00f6glichkeit wird von den M\u00e4rkten gut angenommen und schon am ersten Tag wird die Anleihe von einem Rentenfonds gekauft.<\/p>\n<p>Im heutigen Finanzsystem stehen sichere Anlagen wie Staatsanleihen jedoch selten still. Vielleicht ben\u00f6tigt der Rentenfonds Liquidit\u00e4t, um kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, ohne die Anleihe aber gleich wieder verkaufen zu wollen. Daher \u00fcbertr\u00e4gt der Fonds die Anleihe vor\u00fcbergehend an eine Bank. Im Gegenzug erh\u00e4lt er liquide Mittel und verpflichtet sich, die Transaktion einige Tage sp\u00e4ter wieder r\u00fcckabzuwickeln. Das bezeichnet man als R\u00fcckkaufvereinbarung oder Repo-Gesch\u00e4ft. Diese Vereinbarung gilt als sicher, da die Bank nicht den vollen Wert der Anleihe in liquiden Mitteln zur Verf\u00fcgung stellt und bei R\u00fcckabwicklung der Transaktion eine geringe Rendite erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Auch die Bank l\u00e4sst die Anleihe nicht ungenutzt. Kurzfristige Finanzierungen sind attraktiv, weil sie es Instituten erm\u00f6glichen, Mittel schnell umzuschichten, wenn sich ihre Priorit\u00e4ten \u00e4ndern. Erkennt die Bank eine Gelegenheit f\u00fcr ein weiteres profitables Gesch\u00e4ft, f\u00fcr das sie Liquidit\u00e4t ben\u00f6tigt, oder m\u00f6chte sie die Anleihe schlicht zu g\u00fcnstigeren Konditionen einsetzen , beschafft sie sich Liquidit\u00e4t auf dieselbe Weise wie der Rentenfonds. Sie verwendet die Anleihe als Sicherheit f\u00fcr ein weiteres Repo-Gesch\u00e4ft, beispielsweise mit einem Geldmarktfonds (GMF). Die Bank kann dann die Mittel, die sie vor\u00fcbergehend durch die Anleihe erh\u00e4lt, zur Finanzierung einer neuen Transaktion einsetzen.<\/p>\n<p>Kurzfristige Gesch\u00e4fte dieser Art spielen mittlerweile eine zentrale Rolle f\u00fcr den reibungslosen Ablauf des Finanzsystems. Die Europ\u00e4ische Zentralbank (<a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/pub\/pdf\/other\/ecb.report202602_financialstabilityrisks.en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EZB) stellte k\u00fcrzlich fest,<\/a> dass sich das Repo-Finanzierungsvolumen von Nichtbanken-Finanzinstituten (NBFIs) wie GMFs, Rentenfonds und Private-Equity-Gesellschaften an bedeutende Banken im Euroraum in den Jahren von 2021 bis 2025 verdoppelt hat und im dritten Quartal 2025 ein Gesamtvolumen von rund 800 Milliarden Euro erreichte. Etwa zwei Drittel dieser Finanzierungen haben eine Laufzeit von maximal sieben Tagen.<\/p>\n<p>Verm\u00f6genswerte zirkulieren innerhalb des Finanzsystems und stellen kurzfristige Finanzmittel bereit. Dadurch entstehen immer wieder neue Verbindungen zwischen den verschiedenen Instituten. Zwar unterscheiden sich die einzelnen Vertr\u00e4ge, doch das zugrunde liegende Prinzip ist dasselbe.<\/p>\n<h4><b>Die Flucht ins Bargeld (\u201eDash for Cash\u201c) im M\u00e4rz 2020 zeigte klar, dass durch diese engen Verkn\u00fcpfungen nicht nur Finanzmittel \u00fcbertragen werden, sondern auch Stress.<\/b><\/h4>\n<p>Als sich im M\u00e4rz 2020 die Pandemie ausbreitete und an den M\u00e4rkten Panik ausbrach, stand den Anlegern der Sinn vor allem nach einem: der Sicherheit liquider Mittel. Bei den Geldmarktfonds (GMFs) entstand ein unter diesen Umst\u00e4nden wenig \u00fcberraschender Engpass. GMFs erhalten Geld von Investoren und legen es in sicheren Verm\u00f6genswerten an. H\u00e4ufig werden sie als Vehikel f\u00fcr kurzfristige Geldanlagen genutzt, die bei Bedarf schnell wieder aufgel\u00f6st werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Problem beim Ausbruch von COVID-19 bestand darin, dass pl\u00f6tzlich alle Teilnehmer gleichzeitig liquide Mittel einl\u00f6sen wollten.<\/p>\n<p>In der Woche vom 13. bis zum 20. M\u00e4rz 2020 forderten Anleger von GMFs in einer einzigen Woche <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/pub\/pdf\/scpwps\/ecb.wp2800~21bd6c85a2.en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">liquide Mittel in H\u00f6he von fast 8\u00a0Prozent<\/a> des Gesamtvolumens der Fonds an. Geldmarktfonds verf\u00fcgen jedoch nicht \u00fcber riesige Reserven, die sie sofort auszahlen k\u00f6nnen. Sie sind zentrale Knotenpunkte in den f\u00fcr das heutige Finanzsystem typischen Finanzierungsgesch\u00e4ften und der Gro\u00dfteil ihrer Mittel war in Repo-Gesch\u00e4ften oder anderen kurzfristigen Finanzierungsinstrumenten gebunden. Als die Investoren dann schnellstm\u00f6glich ihre Anlagen aufl\u00f6sen wollten, war es f\u00fcr die GMFs nicht so einfach, zeitnah die ben\u00f6tigten liquiden Mittel aufzutreiben.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst leisteten sie Auszahlungen aus bereits vorgehaltenen Barmitteln und hochliquiden Verm\u00f6genswerten. Dann begannen sie mit der schwierigeren Aufgabe, kurzfristige Finanzierungen aufzul\u00f6sen. Sie stellten die Verl\u00e4ngerung von Krediten ein, verkauften Verm\u00f6genswerte und forderten in einigen F\u00e4llen Kreditnehmer zur vorzeitigen R\u00fcckzahlung auf.<\/p>\n<p>Bei diesen Kreditnehmern handelte es sich nicht um gew\u00f6hnliche Sparer, sondern um Banken, Unternehmen und NBFIs. Durch den R\u00fcckzug der GMFs verloren die Banken eine normalerweise verl\u00e4ssliche Finanzierungsoption. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach Bankkrediten, da Unternehmen feststellten, dass ihre \u00fcblichen Kreditquellen an den M\u00e4rkten versiegt waren. Vereinfacht ausgedr\u00fcckt f\u00fchrte die Entnahme von Liquidit\u00e4t durch die Anleger in einem Teil des Systems schnell zu einem systemweiten Mittelentzug.<\/p>\n<p>Banken, NBFIs und auch gro\u00dfe nichtfinanzielle Konzerne sind mehr als eine blo\u00dfe Ansammlung voneinander unabh\u00e4ngiger Unternehmen \u2013 sie sind R\u00e4dchen in einem Getriebe, das durch die st\u00e4ndige Zirkulation von Finanzmitteln geschmiert wird. Wenn alles gut l\u00e4uft, werden Kredite erneuert, Repo-Gesch\u00e4fte verl\u00e4ngert und irgendwo steht immer Liquidit\u00e4t f\u00fcr die n\u00e4chste Transaktion zur Verf\u00fcgung. L\u00e4sst jedoch das Vertrauen nach und werden die Anleger nerv\u00f6s, dann verlangsamt sich dieser Kreislauf. Die finanziellen Mittel werden knapper, es entsteht Reibung und Teile des Systems, die st\u00e4ndig in Bewegung sein m\u00fcssen, geraten ins Stocken.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2020 griff die EZB ein, um das System wieder in Gang zu bringen. Sie pumpte Liquidit\u00e4t in die Banken und begann mit dem Ankauf von Verm\u00f6genswerten im Rahmen eines<a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/pr\/date\/2020\/html\/ecb.pr200318_1~3949d6f266.en.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Pandemie-Notfallankaufsprogramms mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro<\/a> (Pandemic Emergency Purchase Programme oder PEPP). Effektiv ersetzte sie sowohl die liquiden Mittel als auch die K\u00e4ufer, die dem Markt pl\u00f6tzlich fehlten. Doch die Flucht ins Bargeld offenbarte eine Schw\u00e4che: Sobald ein R\u00e4dchen im Getriebe klemmt, wirkt sich dies auf das gesamte System aus.<\/p>\n<h4><b>Der Gesamtmechanismus ist nicht nur anf\u00e4llig, er wird auch zunehmend komplexer, mit immer mehr R\u00e4dchen und Verbindungen.<\/b><\/h4>\n<p>Auf NBFIs entfallen mittlerweile \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.fsb.org\/uploads\/P161225.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">51\u00a0Prozent der weltweiten Finanzanlagen<\/a> und finanzieren rund <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/pub\/pdf\/other\/ecb.report202602_financialstabilityrisks.en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">15\u00a0Prozent der Bankbilanzen<\/a>. Die Anzahl der Kan\u00e4le, die Stress \u00fcbertragen, nimmt zu. Und wenn sich im Nichtbankensektor etwas zusammenbraut, bleibt es nicht dort, sondern breitet sich schnell auch auf die Banken aus und von dort auf Unternehmenskredite, Finanzmittel f\u00fcr private Haushalte, und die Gesamtwirtschaft.<\/p>\n<p>Das grundlegende Problem besteht darin, dass NBFIs systemrelevant geworden sind, aber das regulatorische Rahmenwerk nicht Schritt gehalten hat. Die nach 2008 eingef\u00fchrten Vorschriften zielen vor allem auf eine St\u00e4rkung der Widerstandsf\u00e4higkeit der Banken ab. Seitdem haben sich Finanzgesch\u00e4fte aber zunehmend auf NBFIs verlagert. Man war davon ausgegangen, dass das Risiko in den Nichtbankensektor verlagert und dort aufgefangen werden k\u00f6nnte. Diese Annahme hat jedoch Schwachstellen.<\/p>\n<h4><b>Im Jahr 2026 kann Finanzstabilit\u00e4t nicht allein durch Regulierung der Banken gew\u00e4hrleistet werden.\u00a0<\/b><\/h4>\n<p>Selbst wenn die n\u00e4chste Krise ihren Anfang nicht bei einer Bank nimmt, wird sie das Bankensystem mit erfassen. Stress mag in einer Nische des Nichtbanken-Finanzsektors entstehen, wird aber nicht darauf beschr\u00e4nkt bleiben. Durch Fremdfinanzierungen, kurzfristige Finanzierungen und miteinander verkn\u00fcpfte Risiken breitet sich Stress rasch im System aus, bis das gesamte moderne Finanzwesen unter Druck ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Regulierung und Aufsicht m\u00fcssen dringend eine systemweite Perspektive einnehmen, die sich nicht nur auf einzelne Einrichtungen konzentriert, sondern auch die Finanzstr\u00f6me und Verkn\u00fcpfungen ber\u00fccksichtigt, durch die Risiken entstehen und \u00fcbertragen werden. Das bedeutet auch, wichtige Akteure au\u00dferhalb des Bankensektors als systemrelevant einzustufen, die Verbreitungswege von Finanzstress \u00fcber Sektorgrenzen hinweg zu testen, und die Aufsichtsbeh\u00f6rden mit wirksameren Instrumenten auszustatten, um die Verbindungen zwischen anf\u00e4lligen und systemrelevanten Instituten zu verstehen und einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<h4><b>Helfen Sie uns, die aufsichtsrechtlichen Regularien zu \u00e4ndern, um ein widerstandsf\u00e4higeres Finanzsystem zu schaffen.\u00a0<\/b><\/h4>\n<p>Finance Watch ist ein gemeinn\u00fctziger europ\u00e4ischer Verband mit dem Ziel, das \u00f6ffentliche Interesse an der Regulierung des Finanzsystems zu vertreten. Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, abonnieren Sie den Finance Watch <a href=\"https:\/\/www.finance-watch.org\/#newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Newsletter<\/a> und erw\u00e4gen Sie <a href=\"https:\/\/www.finance-watch.org\/make-a-donation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eine steuerlich absetzbare Spende zur Unterst\u00fctzung unserer unabh\u00e4ngigen Recherchearbeit<\/a>.<\/p>\n<p><b>Max Kretschmer, Finance Watch<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Traditionell lie\u00df sich das Finanzwesen so beschreiben, dass Banken Spareinlagen entgegennehmen und Kredite vergeben, die \u00fcber&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":2070,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"content-type":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[47,40],"class_list":["post-2067","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized","tag-die-finanzwelt-verstehen","tag-finanzregulierung"],"acf":[],"aioseo_notices":[],"aioseo_head":"\n\t\t<!-- All in One SEO Pro 4.9.9 - aioseo.com -->\n\t<meta name=\"description\" content=\"Traditionell lie\u00df sich das Finanzwesen so beschreiben, dass Banken Spareinlagen entgegennehmen und Kredite vergeben, die \u00fcber ihre Laufzeit in den B\u00fcchern der Bank verbleiben. 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